02. Dezember 2010, von Armin Ramsebner
Beißender Qualm oder lodernde Flammen?
Was erhält ein Brandstifter auf jeden Fall? Aufmerksamkeit! Als bekennender Freund der deutschen Sprache – nicht neue Rechtschreibung – ist es immer wieder spannend, Mehrdeutigkeiten, Wortsinn und -ursprung neu zu definieren oder einfach nur zu entdecken.
Mit "Brandstifter" startet ein Onlinemagazin für Marken und Kommunikation – losgelöst von kommerziellen Rahmenbedingungen, wird die Befüllung dieses Magazins auf die Schreib- und Veröffentlichungsfreude von Freunden, Bekannten, Partnern und Kollegen abhängig sein. Jeder der sich befleißigt und motiviert fühlt, einen Artikel im Brandstifter zu veröffentlichen, braucht das nur an folgende E-Mail-Adresse senden: redaktion.brandstifter(a)brandshift.at.
Alles was mit den Themen Kommunikation und Marke zu tun hat, ist hier herzlich willkommen – ob nur Text alleine oder mit Bild/Video – nach redaktioneller Qualitätskontrolle werden die Artikel veröffentlicht. Das muss sein, da es ansonsten einen Forumcharakter bekommt und dem Wahnsinn praktisch eine Einladung mit Handkuss überreicht werden würde. Außerdem muss dem Credo zu nachhaltiger Markenführung entsprochen werden. Das bedeutet – je mehr Beispiele für verantwortungsvolle Markenarbeit hier beschrieben werden, desto interessanter und informativer wird dieses Magazin. Ein Potpourri verschiedenster Markendüfte und -eindrücke.
Der Charakter von Brandstifter ist kritisch-positiv. Was unterscheidet gute Markenkommunikation von einer Schlechten? Darf man oder kann man das überhaupt bewerten?

Ich bin der klaren Auffassung, dass man durchaus beurteilen kann, wenn eine Markenbotschaft wirklich schlecht übersetzt wurde – genauso kann man aber gute Werbung erkennen und ob positiv oder negativ das Urteil ausfällt, zu einer klaren Meinung muss man kein Spezialist oder Branchenkenner sein. Denn die Kunst ein Produkt mit einer "merkwürdigen" Markenbotschaft auszustatten liegt einzig und alleine daran, wie der Endkonsument die Kommunikation empfindet und bewertet.
Wie oft sitzen wir vor einem Magazin, einer Zeitung oder dem Fernseher und es stellt eine(r)m bei der gezeigten Werbung die Nackenhaare auf – nicht aus Begeisterung! Man überlegt sich, wer und warum sich jemand diesen Schwachsinn einfallen lässt. Das sollte Grund genug sein, über dieses Thema Berichte zu verfassen und auf Brandstifter zu veröffentlichen. Umgekehrt natürlich genauso – wie schon erwähnt, geile Werbung und Marken sind höchst willkommen, denn sie bringen Farbe in den grauen Werbealltag.